Zoom Reveal – Projekt 04

Interview with
a Change-Maker
Change-Maker
Interview

In 2024, I sat down with Kevin Drinkwater, President of J5 Design & Calgary's Social Impact Lab, to talk about a project that inspired me: a women's clinic dedicated to menopause and aging. The conversation that followed went beyond the questions I initially prepared.2024 traf ich Kevin Drinkwater, Präsident von J5 Design und dem Social Impact Lab in Calgary, um über ein Projekt zu sprechen, das mich inspiriert hat: eine Frauenklinik für Wechseljahre und das Altern. Das Gespräch, das folgte, ging weit über meine vorbereiteten Fragen hinaus.

Der Zweck

Ich ging in dieses Interview, um zu verstehen, wie Designer gesellschaftlichen Wandel angehen und wie Service-Design in der Praxis aussieht. Kevin hat an genau dieser Schnittstelle Karriere gemacht – er stellte mir ein bevorstehendes Projekt vor und die Überlegungen hinter seinen Entscheidungen.

Das Gespräch

Wir sprachen über ein laufendes Projekt: eine eigens errichtete Klinik nur für Wechseljahre und das Altern von Frauen – eine Lücke, die die halbe Bevölkerung betrifft, für die es aber kaum zugeschnittene Versorgung gibt. Es ging um die Beteiligten, was der Bau erfordern würde, die Partnerschaft mit der Calgary Health Foundation und darum, was es heißt, einen solchen Raum zu gestalten. Kevins Denken folgte Simon Sineks „Golden Circle" – von innen nach außen: erst der Zweck, dann der Prozess, dann das Ergebnis.

Der Zweck

Die Lücke in der Frauengesundheit schließen, damit niemand in einer natürlichen Lebensphase unterversorgt bleibt.

Der Prozess

Menschenzentriertes Design aus Neugier und Empathie – entwickelt mit spezialisierten Pflegeteams, der Calgary Health Foundation und Frauen selbst.

Das Ergebnis

Ein eigenes Kompetenzzentrum für Wechseljahre und das Altern von Frauen, das benachteiligte Frauen und Familien in Calgary unterstützt.

Mein „Aha“-Moment

Zitat-Banner — P04

Was ich nicht wusste

Erst vor Kurzem hatte ich erfahren, dass es diese Art von Arbeit überhaupt gibt – zuerst an der Universität, dann konkret bei der Vorbereitung auf mein Gespräch mit Kevin: dass Design sich auf unsere größten gesellschaftlichen Probleme richten kann, mit Empathie als Grundlage des Prozesses und nicht nur als Soft Skill am Ende. Ich wollte immer Probleme lösen, in denen Fürsorge und Freundlichkeit im Mittelpunkt stehen – ich wusste nur nie, dass es Berufe gibt, die genau darauf ausgerichtet sind.

Was ich am Ende wusste

Dann saß ich jemandem gegenüber, der genau das getan hatte. Unser Gespräch beantwortete eine Frage, von der ich nicht wusste, dass ich sie mitgebracht hatte. Empathie hatte mich immer geleitet – wie ich Menschen einschätze, Probleme angehe, mich bei der Arbeit einbringe – aber ich hatte sie nie als etwas mit beruflichem Zweck gesehen. Kevins Arbeit machte das sichtbar. Die Instinkte, die ich längst entwickelt hatte – Neugier, Empathie, ein echtes Bedürfnis nach Verbundenheit –, führten doch irgendwohin. Design mit Sorgfalt kann Gemeinschaften zu freundlicheren, schöneren Orten machen. Als ich den Raum verließ, wollte ich ein Teil davon sein.

Ergebnisbanner – Projekt 04

KeyTakeaways

#1

Die besten Erkenntnisse kommen, wenn man die Notizen weglegt und zuhört.

#2

Gutes Design Thinking und gute Gespräche teilen eine Basis: offen, neugierig, dem Gespräch vertrauend.

#3

Innovationen sind die naheliegensten Dinge – sie brauchen Schutz und klare Kommunikation.

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03: Visuelles Storytelling